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„Humanitarian Studies“: Neues Wissenschaftsnetzwerk an der UBT

Team AlumniService
25.11.2025

Die internationale humanitäre Hilfe steht vor gewaltigen Herausforderungen. Die Krisen nehmen zu, die finanziellen Mittel schrumpfen, und Hilfslieferungen werden zunehmend angegriffen. Die USA, Großbritannien und Italien haben massive Kürzungen durchgesetzt; auch die Bundesregierung hat Sparmaßnahmen angekündigt. Wie kann die humanitäre Hilfe effizienter, gerechter und professioneller werden?  In anderen Ländern existiert ein eigenes Wissenschaftsfeld, das solche Fragen untersucht: die Humanitarian Studies. In Deutschland befinden sich die Humanitarian Studies jedoch noch im Entstehen. Das Interesse und der Bedarf an wissenschaftlicher Analyse sind groß, das Angebot aber noch gering. An der Universität Bayreuth entsteht nun ab 2026 am Lehrstuhl für die Geschichte Afrikas (Prof. Dr. Joël Glasman) in Zusammenarbeit mit den Universitäten Bochum (Prof. Dr. Dennis Dijkzeul) und Magdeburg (PD Dr. Kristina Roepstorff) sowie dem Centre for Humanitarian Action (CHA) in Berlin ein „Wissenschaftsnetzwerk Humanitarian Studies“, dank einer Förderung in Höhe von einer Million Euro der Gerda Henkel Stiftung.

Die Humanitarian Studies erforschen, wie Krisen entstehen, wie sie Gesellschaften prägen und wie sie bewältigt werden können – und sie sind in der Lage, eine wissenschaftlich fundierte Kritik zu üben.

Die vollständige Presseinformation sowie alle Programm-Highlights finden Sie hier.

Bild: Forschungszentrum für Afrikastudien (FZA) am Campus der Uni Bayreuth. Hier ist das Institut für Afrikastudien angesiedelt.  © UBT